Gute Arbeit im Hamburger Handel

Im Jahre 2012 haben wir die Beschäftigten des Hamburger Handels zu ihrem Einkommen und zu ihrer Arbeitssituation befragt und die Ergebnisse in mehreren Broschüren veröffentlicht. Das Ergebnis: Mehr als die Hälfte arbeiten unter schlechten Arbeitsbedingungen, und nur eine/r von fünfundzwanzig hat eine Arbeit, die in der Sicht der Beschäftigten als »gut« einzustufen ist.

Nachdem wir in 2013 die Tarifrunden mit dem Slogan "Faire Einkommen für Alle" abschließen konnten, geht es uns jetzt um eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Gute Arbeit im Betrieb, im Tarifvertrag, in der Politik. Mit Betriebsvereinbarungen zwischen Unternehmen und Betriebsräten, tarifvertragliche Regelungen und verbesserten Gesetze wollen wir in Zukunft dafür sorgen, dass Arbeit nicht mehr krank macht. Sorgen wir gemeinsam dafür.

DAK - Mehrheit wünscht sich eine Anti-Stress-Verordnung

2. Oktober 2014 | Im Auftrag der DAK wurde eine repräsentative Forsa-Umfrage zur Verabschiedung einer Anti-Stress-Verordnung durchgeführt. Mit 52 Prozent Zustimmung sprach sich eine Mehrheit für eine solche Verordnung aus. Die DAK führt dazu weiter aus:

Merkel gegen Anti-Stress-Verordnung

26. September 2014 | Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in einer öffentlichen Video-Botschaft hinter die Position der Arbeitgeber gestellt und ihnen versichert, dass keine neuen Reglementierungen ins Haus stünden. Sie stehe zudem einer Anti-Stress-Verordnung sehr kritisch gegenüber.

"Arbeitgeber tragen Mitschuld am Burnout"

9. September 2014 | So titelt www.aerzteblatt.de in einem aktuellen Artikel über fehlendes Gesundheitsmanagement in vielen Unternehmen. Und weiter: "Mehrere große Krankenkassen werfen Arbeitgebern eine Mitschuld an der steigenden Zahl von Burnout-Erkrankungen und Depressionsfällen in den Unternehmen vor.

Überstunden und Stress: Burn-out wird zur Volkskrankheit

8. September 2014 | EU-Sozialkommissar László Andor kritisiert die hohe Zahl an Überstunden, die deutsche Arbeitnehmer leisten müssten. Auch DGB-Vorstand Annelie Buntenbach warnt: "Überstunden, ausgefallene Pausen, Schichtarbeit, Rufbereitschaft und schlicht zu viele Aufgaben – das gehört mittlerweile für Millionen von Beschäftigten zum Alltag." Burn-out sei auf dem Weg zur Volkskrankheit, so Buntenbach gegenüber der Zeitung DIE WELT.

Erreichbar in der Freizeit: Anti-Stress-Verordnung schützt Beschäftigte

25. August 2014 | Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind fast ununterbrochen erreichbar und bekommen auch in der Freizeit dienstliche Mails, SMS und Anrufe. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach fordert deshalb ein modernes Arbeitszeitrecht und eine Anti-Stress-Verordnung, die den Arbeitsschutz bei psychischen Belastungen verbessert.

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